Es handelt sich bei Achselschweiß um ein übermäßiges starkes Schwitzen im Bereich der Achseln. Im medizinischen Bereich heißt diese Krankheit Axilliäre Hyperhidrose. Gerade bei sportlichen Aktivitäten und bei heißem Wetter ist es normal, dass der Mensch schwitzt. Es gibt jedoch Menschen, die sehr stark schwitzen. Gerade Schweißflecken im Bereich der Achseln können sehr peinlich sein. Es handelt sich hier um eine Krankheit, die das tägliche Leben sehr einschränken kann. Unter den Armen können sich Bakterien bilden, die dann zu starken Schweißgeruch führen können.
Ein starkes Schwitzen kann bei Übergewicht auf treten. Wenn die Kleidung zu eng am Körper liegt, kann es zu einer starken Schweißbildung kommen. Hormonelle Störungen und emotionale Probleme können weitere Ursachen von übermäßiger Schweißbildung sein. Auch ist es erwiesen, dass es in Stress und Angstsituationen zu übermäßiger Schweißbildung kommen kann. Weitere Symptome können falsche Ernährung oder mangelnde Hygiene sein. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion kann eine übermäßige Schweißbildung verursachen. Bei Menschen, die regelmäßig Tabletten nehmen müssen, kann es auch zu starkem Schwitzen unter den Achseln kommen.
Wer die übermäßige Schweißbildung bekämpfen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Es ist zum Beispiel sehr wichtig, dass man am Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich nimmt. Das Beste ist Tee ohne Zucker oder Wasser. Es wäre sinnvoll, grundsätzlich auf Alkohol und Nikotin zu verzichten. Ratsam ist es auch, luftdurchlässige Kleidung zu tragen, die aus natürlichen Materialien besteht. Wenn es sich um einen säuerlichen Schweißgeruch handelt, wäre es empfehlenswert, dass der Fleischkonsum eingeschränkt wird. Beim Reinigen des Körpers können Obstessig und Eichenrinde eine wunderbare Hilfe sein. Salbeitee kann auch eine unterstützende Wirkung haben, wenn eine Tasse jeden Morgen getrunken wird. Es gibt auch Salbeitabletten, die in der Apotheke erhältlich sind. Mehrere Male Duschen und Waschen am Tag kann eine Schweißbildung reduzieren und dafür sorgen, dass sich keine neuen Bakterien bilden können.