Achselschweiß

Mai 17th, 2012

Es handelt sich bei Achselschweiß um ein übermäßiges starkes Schwitzen im Bereich der Achseln. Im medizinischen Bereich heißt diese Krankheit Axilliäre Hyperhidrose. Gerade bei sportlichen Aktivitäten und bei heißem Wetter ist es normal, dass der Mensch schwitzt. Es gibt jedoch Menschen, die sehr stark schwitzen. Gerade Schweißflecken im Bereich der Achseln können sehr peinlich sein. Es handelt sich hier um eine Krankheit, die das tägliche Leben sehr einschränken kann. Unter den Armen können sich Bakterien bilden, die dann zu starken Schweißgeruch führen können.

Ein starkes Schwitzen kann bei Übergewicht auf treten. Wenn die Kleidung zu eng am Körper liegt, kann es zu einer starken Schweißbildung kommen. Hormonelle Störungen und emotionale Probleme können weitere Ursachen von übermäßiger Schweißbildung sein. Auch ist es erwiesen, dass es in Stress und Angstsituationen zu übermäßiger Schweißbildung kommen kann. Weitere Symptome können falsche Ernährung oder mangelnde Hygiene sein. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion kann eine übermäßige Schweißbildung verursachen. Bei Menschen, die regelmäßig Tabletten nehmen müssen, kann es auch zu starkem Schwitzen unter den Achseln kommen.

Wer die übermäßige Schweißbildung bekämpfen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Es ist zum Beispiel sehr wichtig, dass man am Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich nimmt. Das Beste ist Tee ohne Zucker oder Wasser. Es wäre sinnvoll, grundsätzlich auf Alkohol und Nikotin zu verzichten. Ratsam ist es auch, luftdurchlässige Kleidung zu tragen, die aus natürlichen Materialien besteht. Wenn es sich um einen säuerlichen Schweißgeruch handelt, wäre es empfehlenswert, dass der Fleischkonsum eingeschränkt wird. Beim Reinigen des Körpers können Obstessig und Eichenrinde eine wunderbare Hilfe sein. Salbeitee kann auch eine unterstützende Wirkung haben, wenn eine Tasse jeden Morgen getrunken wird. Es gibt auch Salbeitabletten, die in der Apotheke erhältlich sind. Mehrere Male Duschen und Waschen am Tag kann eine Schweißbildung reduzieren und dafür sorgen, dass sich keine neuen Bakterien bilden können.

Entspannungstechniken

Mai 9th, 2012

Das Arbeitsleben wird immer stressiger. So wird von den Menschen die in Arbeit sind immer mehr verlangt. Denn immer weniger Arbeitskräfte müssen in immer kürzerer Zeit immer mehr Arbeit erledigen. Die Betriebe machen sich immer schlanker um etwaige Krisen zu überstehen. Dass dies eine Gratwanderung ist, die jederzeit umkippen kann, ist wohl vielen Menschen deutlich. Doch wer da nicht mitzieht, ist schneller draußen, als man Arbeitslosenantrag sagen kann. Dagegen ist positiver Stress durchaus etwas Gutes, denn sich ausgelastet zu fühlen und dann auch Zeit für Spaß und Erholung zu haben, wird von den Menschen auch als gut und positiv angesehen.

Negativer Stress kann krankmachen. Dies wird gerade in dieser Zeit immer deutlicher. Die Menschen leiden unter den verschiedensten Erkrankungen, die durch den Stress ausgelöst werden. Die Entspannung ist bei Stress extrem wichtig. Es gibt körperliche Erkrankungen, die durch den negativen Stress voll zum Ausbruch kommen können. Für die Menschen, die von stressbedingten Krankheiten bedroht sind, ist es extrem wichtig, die richtigen Entspannungstechniken zu erlernen. Entspannung ist ganz unterschiedlich und wird von den Menschen ganz unterschiedlich erlebt und bewertet. Für die einen Menschen reicht schon ein entspanntes Bad und anschließend relaxen auf der Couch nach einem harten Arbeitstag. Doch es gibt einige Menschen für die diese einfache Art der Entspannung nicht mehr ausreicht.

Es gibt die unterschiedlichsten Techniken den Körper zu entspannen. Es kommen aber im Wesentlichen nur zwei Techniken im klinischen oder therapeutischen Bereich zur Anwendung. Zum einen die Muskelentspannung nach Jakobsen und zum anderen das Autogene Training. Beide Techniken sollen die Menschen entspannen. Während die Muskelentspannungen auf das Anspannen und Entspannen einzelner Muskelbereiche setzen, führt das Autogene Training durch die Atemübungen zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Beide Techniken zur Entspannung müssen erst mal erlernt werden, dafür gibt es Kurse an Weiterbildungseinrichtungen aber auch viele Kliniken und Rehaeinrichtungen vermitteln diese Techniken zur Entspannung. Wer die Technik beherrscht, ist kurzfristig in der Lage, sich selbst zur Ruhe und zur Entspannung zu bringen.

Mischhaut

Mai 4th, 2012

Die Mischhaut ist der am häufigsten vertretene Hauttyp. Dabei ist ein Teil der Haut normal bis trocken und schuppig, andere Bereiche sind dagegen fettig und neigen auch zu kleinen Pickeln. Meistens betrifft diese Problematik die Gesichtshaut. Es können aber auch andere Körperstellen betroffen sein, wie Schultern, Rücken oder Dekolleté. Ursache für den gemischten Hauttyp ist die unregelmäßige Verteilung von Talgdrüsen, die an der einen Stelle zu viel und an der anderen zu wenig Fett und Feuchtigkeit produzieren.

Bei diesem anspruchsvollen Hauttyp ist die richtige Pflege besonders wichtig. Die verschiedenen Hautpartien brauchen auch eine gesonderte Behandlung, damit die Haut ein gesundes und ebenmäßiges Strahlen erhält.

Eine tägliche Reinigung der Haut, am besten morgens und abends, ist das A und O bei der Hautpflege. Nur so können Fett und alte Hautschuppen abgetragen und die Pflegewirkstoffe gut aufgenommen werden. Wird auf die Reinigung verzichtet verbleiben die Wirkstoffe teurer Cremes und Lotionen zum größten Teil auf der Hautoberfläche – der Pflegeeffekt wird somit zunichtegemacht.
Für die Reinigung des kompletten Gesichts ist ein mildes Waschgel gut geeignet. Es reizt die trockenen Hautstellen – wie zumeist die Wangen- und Augenpartie – nicht zusätzlich und nimmt dennoch überschüssiges Fett zuverlässig ab. Die fettigen Partien, meist ist die T-Zone, also Stirn und Nasenbereich betroffen, können ein bis zweimal wöchentlich auch mit einem manuellen oder einem Fruchtsäurepeeling behandelt werden.

Nach der sorgfältigen Reinigung ist das Auftragen eines Gesichtswasser ratsam. Hier gibt es speziell für den gemischten Hauttyp entwickelte Produkte, die beruhigend und ausgleichend wirken. Ebenfalls kann eine Balancecreme die Haut, wie es der Name schon verrät, wieder in die richtige Balance bringen. Sind die trockenen beziehungsweise fettigen Zonen jedoch sehr stark ausgeprägt, empfiehlt es sich eher die trockenen Stellen mit einer reichhaltigen Fettcreme gesondert zu behandeln, während die fettigen Partien oft mit dem Auftragen eines Gesichtswassers schon mehr als ausreichend gepflegt sind.

Orangenhaut

April 28th, 2012

Im medizinischen Bereich wird sie Cellulite oder Zellulitis genannt: die Orangenhaut. Zellulitis kann unterschiedlich stark auftreten. Betroffene Personen finden sie meist am Po, an den Hüften und an den Oberschenkeln. Hierbei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Problem im kosmetischen Bereich. Auf der einen Seite kann es sich um eine Bindegewebeschwäche handeln, die angeboren ist. Es können aber auch verstärkte Fettablagerungen sein, die durch eine fettreiche Ernährung oder durch Übergewicht entstanden sind. Da der weibliche Körper bekanntlich mehr Fett einlagert als verbrennt, kann die Zellulitis entstehen.

Vorbeugung von Zellulitis
Da es sich hierbei um keine Krankheit handelt, ist es nicht einfach, ihr vorzubeugen. Als Erstes ist es ratsam, auf das Körpergewicht zu achten, da kräftige Frauen meist anfälliger für Cellulite sind. Eine figurbewusste und vitaminreiche Ernährung ist daher sinnvoll. Alkohol und Nikotin können sich negativ auf die Haut auswirken, indem sie für eine vorzeitige Hautalterung sorgen. Wenn Sie längere Zeit ein Sonnenbad nehmen – dabei spielt es keine Rolle, ob es im Studio oder im Freien ist – kann die UV-Strahlung die Haut schädigen. Vermeiden Sie daher zu häufiges Sonnenbaden. Sport kräftigt Körper und Geist. Er ist sehr gut geeignet, um der Zellulitis vorzubeugen. Dadurch wird die Muskulatur gestärkt, und die Hautdurchblutung gefördert.

Möglichkeiten der Behandlung
Physikalische Anwendungen können bestimmte Erfolge erzielen, wie zum Beispiel Wechselduschen. Meistens werden diese Anwendungen mit Massagen kombiniert. Sie können dazu eine Körperbürste, einen Massageroller oder auch einen Massagehandschuh benutzen. Dadurch wird die Hautdurchblutung angeregt. Die Hautstruktur kräftigt sich. Wenn Sie sich für Cremes entscheiden, ist es sinnvoll, diese mit einem Hilfsmittel, wie zum Beispiel dem Massageroller, in die Haut ein zu massieren.

Schlaflosigkeit

April 23rd, 2012

Schlaflosigkeit (lat.: Insomnie) ist ein Zustand, welcher recht unterschiedlich definiert wird. Grob beschrieben handelt es sich um eine Beeinträchtigung, welche das Ein- oder das Durchschlafen betrifft und mindestens drei Mal pro Woche auftritt sowie gleichzeitig einen Monat oder länger anhält. Die Zahlen über die Häufigkeit in der Bevölkerung sind stark schwankend und abhängig von der Definition; schätzungsweise sind fünf bis zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betroffen.

Unterschieden wird zwischen einer sogenannten primären und sekundären Imsomnie. Bei der primären Form handelt es sich um eine Schlafstörung ohne ersichtliche organische oder psychiatrische Erkrankungen. Im Gegensatz dazu steht die sekundäre (erworbene) Imsomnie, welche auf nachvollziehbare Ursachen wie z.B. körperliche oder psychische Erkrankungen oder die Einnahme von gewissen Substanzen beruht. Als Krankheiten seien hier beispielhaft eine Refluxösophagitis (mit dem Symptom des Sodbrennens), die Parkinson-Krankheit oder Depressionen genannt. Weiterhin ist es auch für den Laien gut nachvollziehbar, dass die Einnahme von Genuss- und Rauschmitteln wie Koffein, Alkohol, Nikotin usw. – regelmäßig und/oder direkt vor dem Schlafen eingenommen – ebenfalls einen negativen Effekt auf den Schlaf haben kann. Gleiches gilt auch für eine ungünstige Schlafumgebung, welche z.B. durch Licht oder Lärm negativ beeinflusst wird.

Die Diagnostik der Insomnie erfolgt mittels einer genauen Untersuchung durch einen Arzt in Verbindung mit der Anamneseerhebung. Selbstständig geführte Schlafprotokolle können erheblich zur Abklärung der Schlafstörungen beitragen. Insbesondere durch die bundesweite Zunahme der sogenannten Schlaflabore kann in den meisten Fällen eine exakte Diagnose gestellt werden.

Liegt diese vor, steht somit (zumindest bei der sekundären Insomnie) die Behebung der Ursachen im Vordergrund. Darunter fällt die Therapie von entsprechenden Erkrankungen, die Entwöhnung von schlafstörenden Substanzen sowie die Behebung von Störfaktoren in der unmittelbaren Schlafumgebung. Erst im zweiten Schritt erfolgt die Behandlung mit Schlafmitteln, die unbedingt in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt erfolgen sollte. Keinesfalls sollte hier eine Selbstmedikation ohne vorherige Rücksprache vorgenommen werden, da dieses unter Umständen zu einer Verschlimmerung der Symptome oder sogar zu Abhängigkeiten führen kann.